…, dachte er.
haben es sonntags im zweiten anlauf zum kleinen bruder geschafft, dem mittleren teil der herr lehmann trilogie. zweiter anlauf, weil wir beim ersten, wie beim kino üblich, 5 minuten zu spät kamen um etwas werbung abzukürzen. sollte es im theater auch geben, also werbung, so von den schauspielern dargestellt, stell ich mir spassig vor. jedenfalls erfuhren wir so, dass auf uns schon gewartet wurde, da karten vorbestellt, die aber natürlich weg waren, dass die bude restlos ausverkauft war, sogar auf den treppen sollen leute sitzen! dann muss es ja gut sein, wir waren uns zuerst nicht sicher, totz der sehr guten buchvorlage. davon ermutigt, versuchten wir es am nächsten tag erneut, diesmal eine stunde früher, um dann auch gute plätze zu erhaschen, war ja freie platzwahl. der plan ging jedenfalls auf, 3. reihe mitte, also bei den steilansteigenden zuschauerreihen in augenhöhe mit den darstellern. die plätze erreichten wir über die bühne, dass ist für zu-spät-kommer sehr interessant
.insgesamt passen vl. 100 (vl. auch 120) zuschauer in dieses theater, es handelt sich um ein studiotheater der hochschule für schauspielkunst ernst busch berlin. das stück war vom bühnenbild her sehr minimalistisch, aber von der aufführung her, sehr sehr unterhaltsam, mit erzähler, doppel daumen hoch
.können wir jedem empfehlen, auch dem nicht herr-lehmann-kenner knarf hat es gefallen (kennt aber eigentlich eh fast jeder, jedenfalls den film). sollte für (zuziehende) berliner pflicht werden, damit gleich ein (historischer) eindruck der kneipen- und kunst-szene berlins erfasst werden kann.



klingt ja toll. mehr kunst und kultur auch für uns!