die mb et moi waren nun letztens übers lange wochenende in der neuen freakischen wahlheimat: zürich und man muss schon anerkennen, eine schöne neue hat er sich da ausgesucht! doch halt, first things first.
vor dem flug gab es in .de nämlich noch ne neue cam (die alte hat ihre schuldigkeit getan, funktioniert aber auch noch
) und die henkersmahlzeit (schön berlinerisch). wegen der neuhaftigkeit der digicam, mussten wir natürlich die ganzen einstellmöglichkeiten austesten, deswegen möchte ich mich an dieser stelle für die vielleicht wiederkehrenden abbildungen entschuldigen. es wurde zwar aussortiert, dennoch könnten wiederholungen in der motivwahl auftreten
.kleine bemerkung am rande: da leider immer noch kein ordentliches stativ im familienbesitz vorzufinden ist, kann es zu verwackelungen, trotz bildstabilisator, gerade bei nackhtaufnahmen, kommen.
nun aber zum reisebericht, nach einer härteren landung, rums, ging es per tram (hauptverkehrsmittel in züri) zum sbl, zum käse-abendbroten und anschliessend vom unterkunfts/spital/uni-berg gen innenstadt. diese ist sehr verwinkelt, da historisch, niedlich. die schweizer haben es halt mal verstanden, was die vorteile von pazifismus sind! mehr pazifismus, leute! natürlich durch die weihnachtszeit bedingt, jede menge (w-markt-)buden mit (w-markt-)zeug und glühwein, aber glühwein hatten wir diese saison bereits zur genüge (3 glühweinmärkte in berlin, mehrmals werni, reicht auch irgendwann). generell wird ja viel zu viel alkohol konsumiert (da pack ich mir gern auch mal an die eigene nase). also lieber ab in die kubanische cocktailbar havana 8D .leider sind die schweizer noch nicht so weit mit dem nichtraucherschutz, deswegen wurde da und generell in kneipen/restaurants/cafes gequalmt, buh, hier im besonderen auch zigarre. weil die klamotten dann auch am nächsten tag so gut riechen \o/. anschliessend gab es dann den ersten schweizer dönermannbesuch, wo mein bruder ein familie-k. manöver abzog (mehrere schnappsflaschen gingen zu bruch), wir uns aber mit einem fürstlichen trinkgeld aus der affäre ziehen konnten. und lecker waren die türkischen speisen dann doch.
am nächsten tag kam meine immer noch nicht auskurierte schnupfen-erkältungsbla wieder hoch, lag sicherlich mehr am passivrauchen, als am mai-tai/b52 trinken
.nach dem frühstück, zeigte uns der bruder den arbeitsplatz oder besser die aussicht vom pausenraum im stockwerk o (glaub ich). anschließend sparten wir uns etwas weg in die innenstadt, mit einer der vielen kleinen bergbahnen, die immer in irgendeinem gebäude starten. tjo, dank mietraumknappheit, wird man auch solche nachbarwohnungen los. mein fall wäre es nicht! sieht zwar niedlich aus, aber irgendwann nervts bestimmt. in der innenstadt ging es irgendwie auf shoppingtour, aber eher durch hübsche spielzeug- und geschenkeläden, piraten, ich sag euch, überall piraten
.ach ja und schoggi-läden natürlich auch! weiterhin bestaunten wir natürlich wieder die gäschen, im besondere die uferpromenade(n) und den see. wir fanden die huldigungsstätte vom pudel des todes, was uns peinlicherweise, erst nach kurzem überlegen klar geworden ist (stand ja auch keine erklärung dran). kaffeetrinken/lecker lecker lecker schokikuchen essen waren wir in einem besonderen cafe (name ist aber entfallen –> es hiess honold…eingefügt von der mb nach dem korrekturlesen
). des abends gings dann ins le dezaley, zum käse-fondu und cordon bleu essen. generell kann man seine sprachfähigkeiten in der schweiz sehr gut schulen. neben den deutsch-varianten natürlich vor allem franz. und ital.. viel spass schon mal damit, an den freak. in dem sehr empfehlenswerten restaurant, hatten wir bemerkenswerter weise eine dresdnerische bedinung (vielleicht bietet sich da bei gelegenheit eine fahrgemeinschaft an
) und weiterhin eine biermarke feldschlösschen (diesmal aber nicht aus dresden). anscheinend soll der wechsel dem freak hier leicht gemacht werden. sieht ein bissel nach nem plan aus (was tut man nicht alles für spitzenkräfte aus schland).
der nächste tag bot neben dem üblichen geschlendere, jetzt auch mit kirchen und zugehörigen türmen, den besuch einer sushi-bar (so richtig mit sushi-förderband
, ohne bild
), den abendlichen besuch in einem hofbräuhaus zeughaus, mit flak (nuttengepack…) und unfreundlichster bedienung (müssen wir aber trotzdem nochmal hin, die ham haxen (waren den tag aus) und das leckerste bier in züri). weiterhin beinhaltete der abend die kulturellste veranstaltung der reise. ein besuch in einer karaoke-bar! die hatten wirklich ein sehr umfangreiches liederangebot, welches dann nach der nirvana-aufwärmphase von so mancher/em einheimischen/em, teilweise wirklich super, dargeboten wurde. mich persönlich hätte ja der titel du riechst so gut von rammstein gereizt (leider das einzige im angebot). trotz einheimischen bieren im blut, haben wir uns dann aber doch nicht getraut, war vielleicht auch besser. weiss nicht wie gut das rollende r, dargeboten von einem schland-touri, angekommen wäre. eigentlich bestimmt nett, man war ja in gleichaltriger, entspannter atmosphäre, aber irgendwas müssen wir uns ja auch für unseren sommer-freak-wg-ausflug aufheben
der letzte tag nun, war auch relativ vollgestopft. der flug ging erst 21:15uhr. begonnen wurde mit einem todesmarsch am see entlang. das vom bruder angepeilte frühstücks-cafe hatte leider geschlossen. so tingelten wir auf der suche nach essbarem am see entlang, dafür bei sonnenschein. irgendwie wollten die cafes immer erst eine halbe stunde später aufmachen, als wir vor ort waren. sind dann schliesslich, in der innenstadt wieder angekommen, in das cafe grande und haben dort lecker gefrühstückt. im weiteren verlauf des tages, wurde der ütliberg erklommen (mit der s-bahn, hat sich trotzdem harzerisch angefühlt). im ortsansässigen 4 sterne hotel, noch ein bierchen / 2 milchcafes genossen, kurz die alpen bewundert, die sich aus den oberen wolkendecken geschält haben (mitte rechts) bevor es zurück zum hbf ging und dem dortigen w-markt. da noch zeit war, auch nochmal auf die andere seite der stadt und in eine weitere kirche (liebfrauenkirche, so heißt auch die vor der haustür bei uns in werni
) zu guter letzt.
wie schon gesagt ein sehr hübsches örtchen, was auch in manchen punkten an werni und dresden anknüpft
,so dass der freak sich sicher wohl fühlen wird! nur die sprache (schwiiitzer deutsch, nicht schwiiitzer-hochdeutsch (versteht man eigentlich sehr gut)), die man nicht immitieren sollte, wenn mans nicht drauf hat, war auch nach 4 tagen intensivkurs zu weniger als 5% verständlich
,unteranderem deswegen habe ich mich neulich, beim brötchen holen, bei unserem türkischen bäcker um die ecke, über dessen gute und klare aussprache gefreut
Flashback, Kneipen-/Restaurantführer, WG-Leben