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Die Wurzeln der Zockerei
neulich die erste weihnachtsfeier in neuer umgebung absolviert. war sehr nett und süffich und am nächsten tag waren erstaunlich viele kollegen im homeoffice
.nunja, jedenfalls kam auch das thema weihnachtsgeschenke für die kleinen auf. dort wurden dann verschiedene standpunkte zum thema videospiele vertreten, wobei es im großen und ganzen auf eine sehr konservative gesamtnote hinauslief. ich hätte vielleicht mal fragen sollen wie alt die kinder waren. ich glaube, dass die kinder von heute es videotechn. schwerer haben, gesund hineinzuwachsen. es gibt einfach ein gewisses überangebot an reizen auf dem markt und deswegen kann ich durchaus nachvollziehen, dass diese fragestellung problematisch ist. also mit wievielen jahren darf das kind, muss ich dann extra das taschengeld erhöhen, damit es sich selbst was kaufen kann oder darf doch oma+opa die konsole schenken, sollte es erstmal eine einfache konsole sein oder muss es gleich das high-end gerät werden
mit hineinwachsen meine ich, dass wir das glück hatten, wirklich mit pong (und diversen mods) und ollen drehjoysticks anzufangen. so geschehen auf einer klassenfahrt in der 4. klasse glaube ich nach grillenberg. die nächste zockerei an die ich mich erinnere war ein pac-man-clone an nem spielhallenautomaten auf einer urlaubsreise um die wendezeit, aber im wendeland. und dann ging es ja eh ganz schnell, die nachbarn hatten nen c64 mit kasette, das muttchen hat, als elektroingenieurin, den ersten x86 nach hause gebracht (von 8 auf 16 mhz hochschaltbar) (hatten eh neulich mal das thema programmieren bei dem mütterlichen besuch; wo mir dann klar geworden ist, dass ich software-entwickler in 2. generation bin
). da gabs dann schon 5 spiele drauf, formel 1 und loadrunner und so ein 2d- fliegerspiel, mehr weiss ich nicht mehr. dann gings natürlich ab der 6. los mit spiele tauscherei. die guten alten adventures und commander keen 4 irgendwann. man hatte inzwischen auch einen gameboy, zusammen mit dem bruder um super mario land und tetris zu zocken. weiss gar nicht mehr wie wir das damals geregelt hatten, wer wann darf, an größere streitereien kann ich mich gar nich erinnern (vl. hab ich dann immer einfach gespielt
).
oder vielleicht hat er auch immer gezockt, wenn er mal nicht mit zum fussballspielen draussen war. das war nämlich die andere große und damals auch mehr wahrgenommene aktivität. so war ich mal der schnellste im 60m-sprint (von 2 parallelklassen) und der schnellste an der kletterstange (für ein jahr). ich musste durfte auch immer mit zu stadtausscheidung von jugend trainiert für olympia, bei der unsere schule immer in der erste runde rausgeflogen ist
.so gesehen hat sich die digitale und die analoge freizeitgestalltung eigentlich noch mehr richtung analog verschoben gehabt; damals. vl. kriegen das die kinnings selber hin und man macht sich viel zu viele gedanken. wichtig ist vl. das man mit den kindern spielt, deswegen lob ich mir ja die ganzen coop spielereien, auch zunehmend im jump and run, dem wichtigsten genre für frischzocker!
ansonsten so..
tjo, zu guter letzt (heute) noch ein kleiner unsonstso beitrag. muss nochmal sagen, dass ich mich dolle freue nun auch am sonntag abend / montag früh hier bleiben zu dürfen ist schon ganz toll
.es lebe der sonntag abend film am offenen kamin. den herrn brocken vermisse ich etwas, kann ich und riebselmeyer jetzt nicht mehr täglich grüßen. dafür hab ich jetzt aber den lulatsch (hm dachte eigentlich, dass das osttürmchen den beinamen langer lulatsch hat und nicht der funker, naja wurst), unter dem ich wenigstens wochentags vorbeischlendern darf
.sonst arbeit ist klasse, kollegen muss ich zwar noch ein bissel näher kennenlernen, aber dass passt scho, soweit ich das sehen kann. chefe is gut drauf, projektleiter och. musste sie nur an meine unmenschlich frühen arbeitszeiten von ca. 7 uhr beginn (inzwischen schon eher 8 uhr) gewöhnen, aber da bin ich ja nich der einzige und schliesslich is ja auch gleitzeit angesetzt! also jeder so wie er will, wenns mit den meetings passt und gestochen wird ja eh nicht. firmastandort ist auch duffte. könnte man beim mittagessen fast mal shoppen gehen, vielleicht gereicht das beim geschenkeshoppen fürs fest zum vorteil, hahahahaaar! essensversorung ist auch top (mal gucken, wann einem die 500 restaurants ums eck zum hals raushängen). noch eine kleine anmerkung zur hardware ausstattung. bin ja eigentlich sonst nich so der hardware-fetischist, aber was die jungs hier aufgefahren haben, geht mal auf keine kuhhaut. da würden vielleicht sogar dem taucha, tränen in die augen treten. sag mal haben 2 serverräume auf der etage + ein testlabor mit allerlei hardware noch neben normalen serverschränken. und da darf ich jetzt auch mal mit rumspielen. hab nämlich grad den spezialauftrag hardwarekameras webtechn. anzusteuern und in ne kleine gui zu packen. also n bissl tüffteln und forschen. das is schon irgendwie toll. ansonsten durfte ich schon an nem multimillion-euro-angebot mitrumschreiben, ma gucken ob wa das kriegen
jedenfalls kommt viel freude auf, ach ja und als desktop rechner hab ich irgend so ein dual-quadcore rechnerchen (also 4 kerne x2) (müsst ich jetzt mal genau nachgucken) und genau wie an der hs die gleiche auflösung (3360 x 1050) auf 2 tollen dellbildschirmchen, nur die obligatorischen zimmerpflänzchen fehlen noch
Bald ist es soweit
Der Freak, euer allseits geliebter Admin des WG-Blogs, Held der letzten Stunde, verlässt Ende diesen Jahres die WG und damit nicht nur Sachsen-Anhalt, sondern gleich Deutschland.
Doch wie kam es dazu. Nunja…eigentlich war für mich schon seit längerem klar, dass ich meinen aktuell noch laufenden Arbeitsvertrag noch erfüllen, ihn aber nicht mehr verlängern werde. Die Entscheidung habe ich aus verschiedenen Gründen gefällt. Zum einen würde die Verlängerung das einhergehen einer Promotion verbinden. Da ich jedoch nicht der Typ für solch ein Unterfangen bin (Bei mir muss etwas funktionieren und nicht theoretisch unter bestimmten Umständen nach konzeptionellen Laborbedingungen eventuell lauffähig sein) war für mich also eine Verlängerung des Arbeitsvertrages ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass ich mich in Wernigerode einfach nicht so richtig wohl fühle. Das Nest ist mir einfach zu klein. Ich mein wenn um Punkt 18 Uhr das letzte lebende Individuum aus der Stadt verschwunden ist, Kneipen Samstag um 1 Uhr bereits wischen und sich die Anwohner an der Hochschule aufregen wenn nach 0 Uhr auch nur eine Stecknadel auf den Boden fällt…wer kann sich denn da auf Dauer wohl fühlen. Es ist ja nicht so, dass kein Bedarf für ein Nachtleben da ist…es wird ja gerne von der Stadtverwaltung unterbunden damit der Tourist, der für gewöhnlich älter als 70 ist, seine wohlverdiente Nachtruhe nach dem Musikantenstadl geniessen kann. Man wird ja hier schon schief angeschaut wenn man sich mal traut um 17:50 Uhr (10 Minuten vor Ladenschluss) in ein Geschäft zu gehen. Hier hat eben noch keiner verstanden, dass der Einzelhandel in erster Linie ein Dienstleistungsgewerbe ist und nicht nur den reinen Verkauf von Produkten beinhaltet.
Aber genug davon. Also die Entscheidung Ende diesen Jahres hier meine berufliche Tätigkeit einzustellen ist schon vor einer Weile gefallen. Und wie das so ist schaut man sich dann mal ein wenig um und die Bemühungen werden immer intensiver bis, ja bis einem die Stelle ins Auge springt die genau zu einem passt. Sowas passiert vielleicht nur jedem 10. Arbeitssuchenden. Meistens muss man ja immer Abstriche machen, für mich war aber neben der Tätigkeit auch wichtig wieder in ein Ballungsgebiet zu ziehen. Also hab ich mich da einfach mal beworben, bei diesem weltweit agierenden Aviation-Konzern in Zürich. Übrigens nachdem ich um 17:50 Uhr in den Papierwarenladen gegangen bin um eine Bewerbungsmappe zu kaufen
. Ich wurde dann auch recht schnell zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen welches ich als sehr angenehm empfand. Das Gespräch war nämlich frei von irgendwelchen Pseudo-Personalpsychologen, die irgendwelche Fragen aus dem Buch “Dümmste Fragen die man einem Bewerber stellen kann” stellten. Binnen 4 Tagen bekam ich dann den Anruf das ich den Job bekommen würde. Manchmal geht es eben alles schneller als man denkt.
Ja und nun freu ich mich auf meine neue Arbeitsstelle als Softwareentwickler in einem, wie ich finde, sehr spannenden Fachgebiet der Flugnavigation. Am 05.01.09 gehts dann los mit meinem ersten Arbeitstag. Jetzt brauch ich nur noch ne Wohnung in Zürich…haha!
Die WG werde ich wohl spätestens am 20.12.2008 verlassen und Platz machen für die neue Mitbewohnerin (wer will meine Möbel haben?). Der arme gmf muss dann mit 2 Frauen zusammen wohnen /o\. Aber Riebmann wird ihn hoffentlich beschützen! Ich werde ihm vor meiner Abreise noch die wichtigsten Dinge beibringen
.
euers amigäfreakli (ich übe schonmal Schwitzerdütsch
)
passend zur Messe…
…mal ein zugwandbild. die amerikanischen triebfahrzeuge find ich ja immernoch irgendwie am imposantesten. stehen hier zwar leider grad nicht rum. dafür genug andere
delft
so leicht verspätet die berichterstattung zur delft-tour. zur hinreise hatte ich ja schon was geschrieben. die rücktour verlief dahingegend ereignislos. nächste mal trotzdem flug, war glaub ich eh der einzige der da mitm zug ankam, ausser die die auch aus .nl waren
.
also ersten tag da gewesen. pünktlich 10:30 sollte es losgehen, dann erstmal der schock.
so sollte es da laut imagefilm aussehen.
werniwood delft
ich bin angekommen, in den niederlanden, hab schon das erste bierchen intus (aus der kneipe ume ecke und es läuft grad pulp fiction im fernseher, lustiger anfangsdialog, wenn man grad selbst in .nl ist und sogar kurz in amsterdam rumgelaufen ist (…vincent vega, unser mann aus amsterdam
…)).
aber die anreise, omg, vielleicht ist einigen grad bewußt, dass die ice’s der 3er serie alle in einer sonderprüfung sind, sollte mich eigentlich nicht stören, laut ausfallliste. von werni nach hannover nach duisburg (toll potlerisches gebrochen deutsch zu hören, trinkhalle, nee nur n kaffee) lief es auch soweit ganz gut, dann begann die kleinen irrwege. von da erstmal mit einem ersatzzug nach emmerich (immerhin erste klasse von 1980 oder so), dann von da mit dem ersten niederländischen ersatzzug nach utrecht (soweit noch auf planmäßiger route, immerhin). doch dann in ammersdorf (oder so, auf jedenfall vor utrecht), die durchsage, sorry personenunfall auf der strecke (bis jetzt auch noch 3 sprachig), fahren sie mal gen habschvergessen, naja gesagt getan, irgendso ein zug statt auf gleis 3 auf gleis 4 eingestiegen und ne nette niederländerin im zug nach dem weg gefragt, sie meinte: wir umfahren die gesperrte strecke jetzt südwärts, alles klar, wir (eine ösi-mathe-forscher bekanntschaft aus linz et moi) halten uns mal an sie. naja dann steigen auf einmal alle aus, die niederländerin meint nur: so kann man auch fahren, wir also auch raus, gen amsterdam. da will meine forscher-bekanntschaft auch hin, zu irgendeiner tagung, also fahren wir gemeinsam nach amsterdam, liegt auch irgendwie auf dem weg. naja, inzwischen natürlich nur noch alle ansagen auf niederländisch. in amsterdam er dann zufrieden angekommen, noch spasses halber von irgendwelchen norwegern angesprochen wurden, wo das rotlichviertel ist. jaja macht mal kinder
.so dann im amsterdamer bahnhof, gleich auf dem gleis gegenüber einen bereits wartenden zug nach delft entdeckt, puh, schwein gehabt. noch schnell im hotel angerufen: ich komm später (etwa 2 stunden, geht also noch, auf jedenfall besser als mein ösi, der von linz mit ein mal umsteigen nach amsterdam wollte!!!!!!1, das schaff ich nicht mal vom herzen schlands aus
,er war dann aber auch froh in amsterdam angekommen zu sein, nach zigmal umgesteige ab frankfurt/main und einer startzeit von 10:30uhr, ich immerhin nur 13:30).
immerhin lustig, dass ich ja auf einer summerschool für timetable optimisation im bahnbereich bin, haha, das nächste mal dann doch lieber mit dem flieger
ghent has left the building
also noch nich gleich, aber bald, bin ich dann mal für eine woche ausgeflogen. ins scheiss brügge schöne delft zu einer veranstalltung der iaror. mal schauen ob ich im hotel inet hab, ansonsten bis denne schon mal im vorraus. ich pack die badehose aber nicht ein!
die beflügelung des netzes und das arbeitsleben…
jetzt ist es endlich soweit. nach gefühlten tausend jahren ohne netz habe ich seit letzten dienstag alice angeschalten bekommen und nach einigen startproblemen sollte ich jetzt auch wieder in die welt des netzes integriert werden. hier einige eckdaten der versuche ins netz zu kommen: tag der anschaltung 11.06.08; am sonntag abend (15.06.) habe ich versucht mit hilfe der tollen einrichtungssoftware von alice alles zu installieren (ging natürlich nicht), wobei ein reger telefonkontakt mit dem gmf stattfand; am nächsten tag nochmal probiert obs funzt (ging wieder net), also nochmal mit dem gmf telefoniert und auf den nächsten tag verschoben; nach einigen telefonaten mit dem freak (danke nochmal) und dem gmf (auch ihm danke nochmal) zwecks tcp/ip konfiguration, ging nix. also mal bei alice angerufen, was da los ist; anschließend 1 1/2 h mit alice telefoniert, zum (gefühlten) hundertsten mal eine netzwerkverbindung erstellt und man teilte mir dann mit, dass es sich um eine netzstörung handeln würde, die aber am späten dienstag abend nicht mehr behoben werden konnte; also heute nochmal mit den alice-mitarbeitern telefoniert; wieder neue netzwerkverbindungen erstellt und siehe da es funktionierte auf einmal. Also ich muss schon sagen, dass das alles sehr anstrengend war. Zudem man auch laut der Installationssoftware alles ganz einfach installiert bekommt :X. nunja auf jedenfall funzt es und ich fühle mich wieder wie ein vollständiger mensch. endlich können wieder blogs gelesen werden, am tipp-spiel aktiv mitgemacht werden und icq + mirc benutzt werden. Jeahh ich danke dem erfinder des netzes.
noch ein paar worte zu meinem neuen job: es gefällt mir sehr gut, die leute sind super nett, die erste woche war anstrengend aber toll und die ersten aufgaben darf ich auch schon allein durchführen (u.a. peitsche schwingen und mitarbeiter zur kosteneinsparung zwingen, kaffee trinken etc.
). alles in allem gehts mir hier soweit ganz gut im big b. jetzt fehlt nur noch das auspacken der kartons und kisten und der wohn-spass kann beginnen. also liebe grüße aus der hauptstadt
letzte Bastion
grad bescheid bekommen, dass das von mir höchstpersönlich entwurfene forschungsprojekt angenommen wurde, also noch einmal 3 jahre (vorausgesetzt die gelder kommen dann mal wieder auf den letzten drücker aus dem ministerium; und gehen kann man ja immernoch eher) werniwood. werde dann wohl so ziehmlich der letzte hier in meiner geburtsstadt sein (xl, freak, steffi, hag, leone werden ja auch früher oder später gehen).
workload-mäßig heißt es nun flux den kontakt zu universitäten ausbauen/ankurbeln, um dann mal richtung doc voran zu kommen. beschäftigen werde ich mich wohl hauptsächlich mit der multi agenten basierten simulation von logistischen vorgängen, was meinen noch zu schreibenden (vielleicht verteilt, sehr wahrscheinlich c#, tdd) simulator enthält. also wenn das nicht spannend wird, bin ich selber schuld
.anschließend kann ich mich dann direkt bei dice in der ai-abteilung bewerben, die suchen neben ai-programmierern auch grad controller, also könnten die mb und ich sogar zusammen nach stockholm ziehen




